2008
2008
- Details
- von Myriam Weber
30. November 2008
Abstimmung vom 30. November 2008
Bund:
Ja zur Volksinitiative "Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz"
JA zur Volksinitiative "Für ein flexibles AHV-Alter" mehr...
NEIN zur Volksinitiative "Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik - Mehr Wachstum für die Schweiz!"
NEIN zur Volksinitiative "Für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern"
JA zur Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz) mehr...
Kanton:
JA zum HarmoS-Konkordat
JA zur Volksinitiative „Mit dem Tram zum Zoo“
NEIN zur Volksinitiative „Schluss mit der Schuldenwirtschaft zulasten unserer Kinder“
NEIN zur Volksinitiative „Ja zur Wahlfreiheit beim Medikamentenbezug“
JA zum Hundegesetz ohne Kamphundeverbot
STIMMFREIGABE zum Hundegesetz mit Kampfhundeverbot
30. Oktober 2008
Bäumchen gepflanzt: Petition eingereicht
Das Thema fand offensichtlich in der Bevölkerung grosse Zustimmung. In kurzer Zeit konnten 581 Unterschriften gesammelt werden.
Als die SP vor gut sechs Wochen das Thema der Petition „1000 Bäume für Wallisellen“ lancierte, konnte nicht vermutet werden, in welchem Ausmass der Wunsch, die Restnatur zu bewahren und schützen, in unserer Gemeinde bereits verankert ist. Die Bautätigkeit der letzten Jahre hat hier sicher bei der Schärfung des Bewusstseins für das Thema der Wohn- und Lebensqualität mitgewirkt. Unsere Petition wurde aber auch fleissig von Passanten mitunterschrieben, welche in Dietlikon und Opfikon Wohnsitz haben. Die Qualität der Natur und Naherholungsmöglichkeiten ist ganz offensichtlich ein Thema, welches das ganze mittlere Glatttal betrifft. weiter...
16. Oktober 2008
1000 Bäume: Bäume und Sträucher abzugeben
Die Unterschriftensammlung für unsere Petition neigt sich dem Ende zu. Nun sollen die Bäumchen und Sträucher, welche im öffentlichen Raum auf die Aktion aufmerksam gemacht haben, auf Walliseller Boden eingepflanzt werden. weiter...
28. September 2008
Die Entwicklung der überbauten Fläche in Wallisellen
Wer sich erinnern kann, weiss, wie stark sich z.B. das mittlere Glatttal in den letzten Jahrzehnten verändert hat und wie viel Natur bereits verschwunden ist. In der Schweiz hat sich die überbaute Fläche seit dem 2. Weltkrieg verdoppelt. Das heisst, in den letzten 50 Jahren wurde von ein- bis zwei Generationen gleich viel gebaut, wie in der ganzen Zeit davor. Wir wollen aufzeigen, wie sich diese Entwicklung in Wallisellen präsentiert und haben die im Internet zur Verfügung stehenden Daten des Statistischen Amtes und das Buch 'Verzelle vo Walliselle' konsultiert. weiter...
28. September 2008
Abstimmung vom 28. September 2008
Kanton:
JA zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 14. Januar 2008
JA zu A) Hauptvorlage mit Berufsbildungsfonds
JA zu B) Variante ohne Berufsbildungsfonds
Stichfrage Ja zur Hauptvorlage mit Berufsbildungsfonds
JA zur Volksinitiative "Schutz vor Passivrauchen"
NEIN zum Gegenvorschlag des Kantonsrates: Gastgewerbegeetz (Rauchen in Innenräumen)
Gemeinde Wallisellen:
NEIN zur allgemein-anregenden Initiative "Zusammenführung der Schulgemeinde Wallisellen und der Politischen Gemeinde Wallisellen (Schaffung einer Einheitsgemeinde)" von Harry Morger und sieben Mitunterzeichnenden
JA zum Nettokredit von Fr. 4'821'000 für den Neubau eines Feuerwehrgebäudes im Dreispitz
28. August 2008
Petition 1000 Bäume für Wallisellen
In Wallisellen wird gebaut und gebaut. Weil Boden ein rares Gut ist, dass sich in unserer Gemeinde dem Ende zuneigt, werden nun immer wieder Umzonungen vorgenommen, so dass auch die letzten Reserve-, Landwirtschafts- und Freihaltezonen bald verschwunden sein werden. Wir dürfen der Wohnbevölkerung, der Natur und den nachfolgenden Generationen jedoch die letzten grünen Oasen und Naherholungsmöglichkeiten nicht zubetonieren. Wir müssen sie viel mehr schützen, bewahren und - wo möglich - aufwerten sowie besser gestalten. Wallisellen brauch mehr Natur, d.h. mehr Pflanzen und fliessende Gewässer. Darum reichen wir beim Gemeinderat die folgende Petition ein, welche Sie durch Unterschrift auf der Rückseite unterstützen können. zur Petition...
1.Juni 2008
Abstimmung vom 1. Juni 2008
Bund:
NEIN zur Volksinitiative "Für demokratische Einbürgerungen" weiter... und Abstimmungsempfehlung
NEIN zur Volksinitiative "Volkssouveränität statt Behördenpropaganda"
NEIN zum Verfassungsartikel "Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung"
Gemeinde:
Die SP Wallisellen empfiehlt die Wahl von Christine Rüegg in die Sozialbehörde.
8. Mai 2008
Ideenwerkstatt Glattalstadt: Die SP muss statt-finden!
Zwischen Dübendorf und Kloten, zwischen Rümlang und Nürensdorf stehen die Kräne zurzeit fast dichter als die Eichen im Hardwald, der mitten in unserer Region liegt. Die Glattalstadt ist eine einzige Baustelle. Aus Dörfern wird eine Art Stadt. Aber was macht eigentlich eine Stadt aus? weiter...
30. April 2008
Sozialkonferenz des Bezirks Bülach stellt SKOS-Richtlinien in Frage
Mit grosser Besorgnis hat die SP Wallisellen an ihrer Mitgliederversammlung zur Kenntnis genommen, dass die Sozialkonferenz des Bezirks Bülach die SKOS-Richtlinien in Frage stellt. Die Sozialhilfe soll nur kurzfristig "auf höherem Niveau" belassen werden, danach soll nur noch die Existenz der Sozialhilfebezüger gesichert werden. weiter...
24. Februar 2008
Abstimmung vom 24. Februar 2008
Bund:
NEIN zur Unternehmenssteuerreform II mehr...
(Bundesgesetz vom 23. März 2007 über die Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen für unternehmerische Tätigkeiten und Investitionen)
JA zur Initiative "Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten"
Kanton:
JA zum Polizeigesetz mehr...
Bäumchen gepflanzt
- Details
- von Myriam Weber
Petition eingereicht: Das Thema fand offensichtlich in der Bevölkerung grosse Zustimmung. In kurzer Zeit konnten 581 Unterschriften gesammelt werden.
Als die SP vor gut sechs Wochen das Thema der Petition „1000 Bäume für Wallisellen“ lancierte, konnte nicht vermutet werden, in welchem Ausmass der Wunsch, die Restnatur zu bewahren und schützen, in unserer Gemeinde bereits verankert ist. Die Bautätigkeit der letzten Jahre hat hier sicher bei der Schärfung des Bewusstseins für das Thema der Wohn- und Lebensqualität mitgewirkt. Unsere Petition wurde aber auch fleissig von Passanten mitunterschrieben, welche in Dietlikon und Opfikon Wohnsitz haben. Die Qualität der Natur und Naherholungsmöglichkeiten ist ganz offensichtlich ein Thema, welches das ganze mittlere Glatttal betrifft.
Ein kleiner Anfang ist gemacht
Mit der Einreichung der Petitionsunterschriften beim Gemeinderat verbindet die SP Wallisellen die Hoffnung, dass das Anliegen der Petition bei den Behördenentscheidungen der kommenden Jahre vermehrt berücksichtigt wird. Und weil es nichts Wertvolleres gibt, als das gute Beispiel, das man selbst abgibt, haben wir dafür gesorgt, dass die 15 Petitionsbäumchen, mit welchen in den letzten Wochen im öffentlichen Raum geworben worden ist, in Walliseller Gärten eingepflanzt wurden. Wie man auf dem Bild sieht, macht so ein kleiner Strauch, welcher im Herbst bereits die Blätter eingebüsst hat, noch nicht sehr viel her. Aber wir wissen ja alle, dass Bäume wachsen und ihre Schönheit und Nützlichkeit mit den Jahren mehr und mehr entfalten.
Erster Test schon im nächsten Jahr
Bereist im Jahr 2009 wird man sehen, ob in Wallisellen die Naturbestände, welche noch vorhanden sind, bewahrt oder vernichtet werden. Dann wird nämlich über eine neue Bau- und Zonenordnung bestimmt, welche in dieser Frage für die Zukunft vorentscheidend sein wird. Werden weitere Landwirtschafts- und Freihaltezonen zu Bauland oder verzichtet man auf einen solchen Schritt zugunsten der Bewahrung unserer Lebensqualität? Ein wichtiges Plus, welches Wallisellen noch hat, sind die grün durchzogenen Wohnquartiere. Hier muss man sehen, dass unsere BZO seit der Umstellung auf das Prinzip der Baumassenziffer mit Ausnutzungsreserven von bis zu 70% bereits heute quartierzerstörende Bauten zulässt, sobald ein Investor mehrere Grundstücke zusammenlegt. Auch ausserhalb des Ortszentrums sind demnach unerwünschte Entwicklungen und die Entwertung von Wohnlagen, durch Bautätigkeit in der Nachbarschaft möglich. All diese Fragen müssen im Rahmen der BZO Revision befriedigend gelöst werden. Ebenfalls zu beobachten sein wird, wie es mit der Umsetzung des Landschaftsentwicklungskonzeptes und den Naherholungsmöglichkeiten weitergeht. Wir danken allen 581 Personen, welche unsere Petition unterstützt haben und verstehen dies als Auftrag beim Thema am Ball zu bleiben.
Heine J. Dietiker
Bäume und Sträucher abzugeben
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- von Myriam Weber
1000 Bäume: Bäumchen und Sträucher abzugeben
Die Unterschriftensammlung für unsere Petition neigt sich dem Ende zu. Nun sollen die Bäumchen und Sträucher, welche im öffentlichen Raum auf die Aktion aufmerksam gemacht haben, auf Walliseller Boden eingepflanzt werden.
Noch nie war es so leicht, für ein Anliegen Unterschriften zusammeln, wie für die Petition „1000 Bäume für Wallisellen“. Offenbar ist es ein in unserer Wohngemeinde verbreitetes Anliegen, dass Wallisellen nicht, wie es ein Passant ausgedrückt hat, weiter schwammendingisiert wird. Die Bewusstsein in der Bevölkerung ist in dieser Hinsicht offenbar bereits weiter, als jenes in unseren Ortsbehörden. Nachdem die Politische- und die Schulgemeinde eine Einpflanzung unserer Petitionsbäumchen auf öffentlichem Grund abgelehnt haben, sollen diese nun in privaten Gärten ein Plätzchen finden. Ein Feigenbäumchen hat offensichtlich bereits ganz von selbst ein neues Zuhause gefunden, jedenfalls ist es spurlos von seinem Standort am Bergliweg verschwunden. Wer ebenfalls einem Petitionsbäumchen (z.B. Kirschloorbeer, Zwetschge oder Haselnuss) in seinem Garten Asyl gewähren möchte, melde sich bitte bei Eveline Meier (044 831 20 22).
1000 Bäume Petition
- Details
- von Tobias Hofstetter
Die Entwicklung der überbauten Fläche in Wallisellen
Wer sich erinnern kann, weiss, wie stark sich z.B. das mittlere Glatttal in den letzten Jahrzehnten verändert hat und wie viel Natur bereits verschwunden ist. In der Schweiz hat sich die überbaute Fläche seit dem 2. Weltkrieg verdoppelt. Das heisst, in den letzten 50 Jahren wurde von ein- bis zwei Generationen gleich viel gebaut, wie in der ganzen Zeit davor. Wir wollen aufzeigen, wie sich diese Entwicklung in Wallisellen präsentiert und haben die im Internet zur Verfügung stehenden Daten des Statistischen Amtes und das Buch 'Verzelle vo Walliselle' konsultiert. Von 1950 bis 2000 hat sich die Bevölkerung in Wallisellen von 5 200 auf 11 700 gut verdoppelt. Während in den 60er Jahren noch von einer oberen Grenze beim Vollausbau von 25'000 bis 30'000 Einwohnern ausgegangen wurde, rechnet man in der Verwaltung heute mit maximal 15'000 Einwohnern. Nebst der Bevölkerungsentwicklung müssen bei unserer Betrachtung aber auch die gesellschaftlichen Veränderungen berücksichtigt werden. Haben sich doch zum Beispiel die hauptberuflichen Bauernbetriebe in der Gemeinde von 18 auf 4 reduziert. Bekanntlich hat auch die Wohnfläche pro Person deutlich zugenommen im Gegensatz dazu sind fast alle flächenintensiven Industriebetriebe vom Walliseller Boden verschwunden. Wallisellen hat heute übrigens etwa gleichviele Arbeitsplätze wie Einwohner. Von den 12'000 Einwohnern sind etwa 6'500 berufstätig.
Jahrzehnte der Bauwut
Betrachtet man Wallisellen auf einer Flugaufnahme von 1954, erkennt man leicht die überbaute autonome Gemeindefläche mit einem Grüngürtel auf allen Seiten. Im Süden gab es noch kein Glattzentrum und keine Autobahn, im Osten begann das Landwirtschaftsgebiet praktisch hinter dem Schulhaus Bürgli, im Norden begann das Grün an der alten Winterthurerstrasse und im Westen kann man ab der alten Kaserne Landwirtschaft und Baumkulturen erkennen. Kein Wunder also, wurde Wallisellen an der Landesausstellung 1939 noch als 'durchgrünte Gartensiedlung' zur Mustergemeinde bestimmt. Auch in der 1951
verfassten 3. Bauordnung war der Grüngürtel um Wallisellen noch ausgeprägt. Heute ist Wallisellen praktisch vollständig überbaut und optisch nicht mehr als autonome Gemeinde erkennbar. Ohne Hörnligraben und Hardwald wäre Wallisellen total an die umliegenden überbauten Gebiete herangewachsen. Von den 650 Ha Gemeindefläche sind heute noch 23 % landwirtschaftlich genutzt, 20 % ist Wald, 20 % ist Verkehrsfläche (!) und 33 % ist Siedlungsgebiet. 47 % der Gemeindefläche sind heute Bauzonen zugewiesen und davon wiederum sind bereits 93 % überbaut.
Wie kam es dazu? In den fünfziger und sechziger Jahren waren gemäss 3. Bauordnung noch keine Überbauungen und maximal 3 geschossige Gebäude möglich. So entstanden während dieser Zeit nur wenige neue Bauten, so zum Beispiel die Überbauung Schwanen, die an der Gemeindeversammlung einstimmig angenommen wurde. Erst mit der 1967 erlassenen neuen Bauordnung mit zugehörigem Zonenplan wurde der Bauwut Tür und Tor geöffnet. Riesige Gebiete wie das Richti-Areal, das Gebiet des heutigen Glattzentrums, das Gebiet Langacker und der Schäfligraben wurden zu Bauzonen. Sukzessive wurde das ehemalige Landwirtschaftsgebiet auch überbaut. Die Bevölkerung erreicht in dieser Zeit die 10 000-er Marke. 1982 wurde erstmals aufgrund kantonaler Vorgaben ein kommunaler Gesamtplan erstellt der 1983 in einer neuen Bauordnung mit Zonenplan mündete. Um die darin enthaltenen neue Leitidee einer 'halbstädtischen Baudichte' zu verwirklichen, wurden die Dichten anhand von neuen tieferen Ausnützungsziffern reduziert. So entstand zum Beispiel die Siedlung 'Stadtland' südlich vom Sportzentrum aber auch die weniger gelungene Überbauung Schorenpark. Die nächste noch heute gültige Bau- und Zonenordnung wurde 1993 erlassen. Ende der 80-er Jahre erlangte das Thema Umwelt unter Anderem aufgrund von Problemen mit der Trinkwasserqualität und wegen dem Waldsterben hohe Priorität. Auf kantonaler Ebene wurde erkannt, dass der haushälterische Umgang mit dem Boden sehr wichtig ist und die Gemeinden erhielten neue Vorgaben bezüglich minimaler Ausnützungsziffern, die nicht unterschritten werden durften. Die bessere Nutzung des vorhandenen Baulandes war deshalb auch der Kern der Bauordnung von 1993. Der Erhalt des halbstädtischen Charakters wurde damit jedoch weitgehend aufgegeben, konnte doch in den
bestehenden Wohnzonen bis zu 40 % verdichtet gebaut werden. In der Folge entstanden grosse Überbauungen wie Langacker, Melchrüti und Spitzacker.
Schützen was noch da ist
Heute sind die bestehenden Bauzonen weitgehend überbaut, es existieren nur noch Verdichtungsmöglichkeiten, bei welchen dann historische Gebäude und die letzten grünen Flecken weichen müssen. Auch bei solchen Projekten und speziell auch beim Erstellen von Gestaltungsplänen könnten aber die Bedürfnisse von Natur, Umwelt und Mensch besser berücksichtigt werden. Achten wir darauf, dass es auch getan wird. Zudem ist eine weitere Revision der Walliseller Bau- und Zonenordnung bereits in Arbeit. Achten wir auch da, dass die letzte ansehnliche Kernzone Rieden und die wenigen der Erholung dienenden Gebiete der Bevölkerung erhalten bleiben.
Glattalstadt - Die SP muss statt-finden
- Details
- von Myriam Weber
SP-Mitglieder aus den 8 Sektionen der Glattalstadt haben im letzten Jahr zusammengefunden, um das herauszufinden und an der politischen Baustelle Glattalstadt mitzugestalten. Denn nicht wahr: Wir alle spüren es ja deutlich, dass mit den Gebäudehöhen auch die Anforderungen und Probleme wachsen, die sich einer sozialen und ökologischen SP-Politik stellen. Neben dem Verein Glow.das Glattal, in dem unsere Gemeindepräsidenten auf kleinem Feuer zusammenarbeiten, braucht die Glattalstadt eine Bewegung von unten. Unsere Demokratie darf nicht an den Gemeindegrenzen halt machen, denn die Chancen und Probleme tun es auch nicht.
Linke Politik findet bei uns im Rahmen kleiner und kleinster SP-Sektionen statt. In vielen Behörden sind wir nicht vertreten, so auch in der Hälfte der Exekutiven. Nur wenn wir unsere Kräfte bündeln und unsere Stärke - die traditionelle Freundschaft und Solidarität unter allen SPlern - einsetzen, kann auch im mittleren Glattal SP stattfinden, dann kann die SP vielleicht sogar die neue Glattalstadt mit-erfinden.
Mit unserem ersten konkreten Projekt - dem vorliegenden Newsletter für alle SP-Mitglieder und -Interessierte in den Sektionen der Glattalstadt - wollen wir die Neugier auf linke Politik in der Glattalstadt wecken und diese uns gegenseitig näher bringen. Unsere AG „Ideenwerkstatt Glattalstadt“ wünscht allen LeserInnen eine anregende Lektüre und freut sich über jedes Echo.
Ruedi Lais, Kantonsrat, SP Wallisellen
AG Ideenwerkstatt Glattalstadt